Ich möchte Dein Shooting zu einem ganz besonderen Erlebnis machen, sodass Bilder und Erinnerungen für die Ewigkeit entstehen. Dazu ist eine optimale Zusammenarbeit von Fotograf und Models Voraussetzung, weshalb Du einige Dinge beachten solltest.

Der Ablauf eines Shootings


Der erste Kontakt
Wenn Du Dich für ein Shooting mit mir entscheidest, ist der erste Schritt natürlich die Kontaktaufnahme per Mail, auf Facebook oder auch telefonisch. Dabei sollten wir zuerst klären, was Du Dir für Fotos wünschst, damit wir die grundlegenden Dinge besprechen können. Dazu gehört unter anderem der Shootingtermin, den Du Dir frei aussuchen kannst, insofern er in meinen Terminkalender passt. Im Sommer fotografiere ich am liebsten im Abendlicht, wenn nicht sogar bei Sonnenuntergang, oder in den frühen Morgenstunden, da das Licht an sonnigen Tagen mittags oft zu "hart" ist und unschöne Schatten wirft.

Entweder wir klären innerhalb eines längeren Gesprächs alle Details oder wir bleiben die Tage oder Wochen bis zum Shootingtermin in Kontakt - wie Du es am liebsten hättest!
Bei einem Pferdeshooting ist es wichtig, dass Dein Pferd, was ja nun einmal im Mittelpunkt steht, gepflegt und gesund aussieht. Ich empfehle, bei hellen Pferde das Langhaar am Vortag zu waschen (sofern das Wetter dies zulässt) und am Shootingtag schon früher am Stall zu sein, damit Du Dein Pferd schön herausputzen kannst!
Gleiches gilt auch für das Zubehör - ich finde Fotos mit so wenig Ausrüstung wie möglich am schönsten, das heißt, ein einfaches Lederhalfter oder eine schlichte Trense ohne Sperrriemen wären z.B. für Portraits vollkommen ausreichend!
Sollten Bewegungsfotos auf einer Weide gewünscht sein, ist eine zweite Person zum Helfen immer sehr hilfreich, wobei ich eine Begleitperson auch bei anderen Fotos empfehlen würde - zum Rumhüpfen, falls das Pferd gelangweilt guckt oder auch mal als Kleiderständer! Falls sich aber niemand für Dein Shooting findet - keine Sorge, das bekommen wir auch so hin 🙂
Bei einem Hundeshooting ist es sinnvoll, den Hund vor dem Termin einmal herauszuputzen, bei langhaarigen Hunden beispielsweise das Fell bürsten oder einen Hundefriseur aufzusuchen. Am schönsten finde ich Fotos ohne Halsband oder Geschirr, weshalb ich immer empfehlen würde, diese abzunehmen, sofern es bei Deinem Hund und der gewählten Shootinglocation möglich ist. Falls das nicht der Fall sein sollte, wäre ein schlichtes Halsband (z.B. ein dunkles Lederhalsband) und eine dünne Leine von Vorteil - die Leine kann dann noch wegretuschiert werden und das Halsband lenkt den Blick nicht vom Hund ab.
Je nach Charakter und Typ des Hundes kann es auch hilfreich sein, das Lieblingsspielzeug mitzubringen, da der Spaß des Hundes auch beim Fotografieren an erster Stelle stehen sollte! Zeit für eine kleine Verschnaufpause sollte es immer geben 🙂
Für ein Shooting mit Dir selbst, Deiner Freundin oder Deinem Freund gibt es eigentlich nicht besonders viel zu beachten. Wichtig ist, dass Du auf jeden Fall etwas anziehst, in dem Du Dich wohlfühlen kannst, denn nur dann entstehen wirklich schöne Bilder. Ob das eine Top-Jeans-Kombination oder ein ausgefallenes Kleid ist - das ist dabei natürlich zweitrangig, Outfitwechsel sind auch kein Problem, da man als Mensch doch sehr viel flexibler ist als mit Pferd oder Hund.


Auf der Suche nach dem richtigen Ort
Der richtige Ort, also die Location, sollte schon im Vorfeld des Shootings ausgesucht werden, damit am Termin dann alles problemlos stattfinden kann. Für ein Pferdeshooting empfiehlt sich eine große, schöne Weide, sodass Du eventuell auch mal das Halfter abmachen kannst und es nicht schlimm ist, falls das Pferd eine Runde spazieren geht oder wir Lauffotos geplant haben. Im freien Gelände ist das natürlich auch möglich, allerdings nur, wenn Du dir zu 100 Prozent sicher bist, dass Dein Pferd nicht wegläuft und sich oder andere ggf. in Gefahr bringen könnte. Mit Halfter oder Trense kann das Shooting natürlich auch woanders stattfinden, zum Beispiel am Waldrand, an einem See oder einfach an einem Ort Deiner Wahl! Bei Hundeshootings ist das Ganze natürlich etwas einfacher, da wir flexibler sind und die Location nicht so groß sein muss wie bei einem Pferd, aber auch hier ist es sinnvoll, sich vorher mögliche Orte zu überlegen.


Immer schön lächeln!
Beim Shooting selbst geht es mir persönlich vorrangig um eine Sache: dass meine menschlichen und tierischen Models Spaß haben! Dazu gehört nicht einfach nur, Pose nach Pose abzuwickeln oder von einem Ort zum nächsten zu hetzen, sondern auch mal eine Pause einzulegen und ein bisschen durchzuatmen! Die Shootingdauer, die beim jeweiligen Paket festgelegt ist, ist einzig und allein eine Richtlinie, wie lange ein Shooting dauern könnte und wie viel Zeit eingeplant werden sollte, soll aber nicht heißen, dass man sich unfassbar beeilen muss. Es ist normal, dass die Tiere sich nicht eine Stunde lang am Stück konzentrieren können und das ist auch vollkommen in Ordnung - bei Hunden (gerade den jüngeren) finde ich es wichtig, immer wieder Spielpausen einzulegen und ein Pferd darf zwischendrin auch mal in Ruhe grasen. Es ist mir wichtig, dass alles in Ruhe und ganz stressfrei passiert und selbst, wenn mal etwas nicht so klappt - kein Problem!


Die Bildauswahl
Wenige Tage nach dem Shooting schicke ich Dir dann einen Link zu einer passwortgeschützten Galerie, in der alle gelungenen Fotos zu sehen sind. Diese sind noch nicht bearbeitet, mit einem Copyright versehen und sind nicht zur Verbreitung bei Facebook & Co. vorgesehen. Dort kannst Du dann mit wenigen Klicks Deine Auswahl festlegen, wobei die Anzahl der Fotos von dem gebuchten Paket abhängig ist.

Für die Auswahl kannst Du Dir gerne ganz viel Zeit lassen, allerdings ist zu beachten, dass sich dabei auch die gesamte Bearbeitungszeit nach hinten verschieben wird! Nachdem du Deine Auswahl abgesendet hast, dauert es noch ungefähr 3 bis 5 Wochen, bis die Bilder und die CD bei Dir im Briefkasten landen.


Deine Fotos auf dem Weg zu Dir
Nach Deiner Bildauswahl mache ich mich ans Bearbeiten der Fotos. Dazu gehört auch eine Retusche von Zäunen (sofern machbar), Pickeln und anderen Störfaktoren - sollten bezüglich der Bearbeitung besondere Wünsche bestehen, werde ich mein Bestes geben, diese auch zu erfüllen, jedoch bitte ich zu beachten, dass ich einen eigenen Fotografie- und Bearbeitungsstil habe, den ich auch auf nahezu alle Fotos von mir anwende. Nachdem die Bilder fertig bearbeitet sind, gebe ich sie bei der Druckerei meines Vertrauens in Auftrag; außerdem werden die Bilder noch auf eine CD gebrannt, einmal im Webformat und einmal in Originalauflösung. Sobald alles beisammen ist, verpacke ich das Ganze und verschicke es per Post, damit Du die Bilder so schnell wie möglich in den Händen halten kannst 🙂


FAQ • Frequently Asked Questions

Aber natürlich, ich bin eigentlich für alles offen und würde mich freuen, Dich bei der Umsetzung Deiner Ideen unterstützen zu dürfen! Für mich ist der Kunde definitiv der König (bzw. die Königin) und auch, wenn ich gern ein paar Ideen und Vorschläge einbringe, wenn Du nicht mehr weiter weißt, kann beim Shooting so gut wie alles umgesetzt werden, was Du Dir ausmalst!
Die Nutzungsrechte werden in meinem Vertrag und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausführlich erklärt, aber im Grunde ist es ganz einfach: Du bekommst die ausgewählten Bilder in einem großen Format ohne mein Logo - diese darfst Du dann für nichtkommerzielle, private Zwecke nutzen, also z.B. ausdrucken oder als Desktophintergrund einstellen. Das Webformat mit Bezeichnung "WEB_Bildnummer" und meinem Logo ist dann für das Internet gedacht, also wenn Du die Bilder z.B. auf Facebook hochladen möchtest.
Indem Du meinen Vertrag unterzeichnest, stimmst Du auch zu, dass ich die Bilder für meine Internetpräsenz nutzen darf (also für Facebook oder meine Homepage); solltest Du damit nicht einverstanden sein, melde Dich einfach vor dem Shooting noch einmal bei mir. Für Dich ändern sich die Nutzungsrechte nicht!
Das Wetter ist leider nie wirklich 100% voraussehbar, weshalb es sein kann, dass das Shooting verlegt werden muss. Natürlich können auch bei grauem Himmel sehr schöne, stimmungsvolle Aufnahmen entstehen, aber die Entscheidung liegt letztendlich bei Dir - vielleicht ist ein Regenshooting ja auch eine Umsetzung wert?
Als Kunde sieht man oftmals nicht, wie viel Arbeit hinter den "wenigen" Fotos steckt, die am Ende auf der CD landen. Es ist (leider) nicht damit getan, dass ich ein paar Mal auf den Auslöser gedrückt habe und die Fotos dann schon "perfekt" sind. Die wirkliche Arbeit beginnt für mich erst nach dem Shooting - denn dann werden die Bilder sortiert, in eine Online-Galerie geladen, damit Du Dir deine Lieblinge aussuchen kannst, und natürlich bearbeitet. Die Nachbearbeitung gehört für mich zu jedem Bild dazu, da ich im RAW-Format fotografiere - einem Format, wo das Bild noch komplett "roh" ist, wenn es auf meinem Computer landet. Dort wird es dann von mir liebevoll bis ins kleinste Detail aufgearbeitet, sodass ich pro Bild ungefähr 30 Minuten bis zu einer ganzen Stunde Zeit brauche, bis es fertig ist. Aus diesem Grund gebe ich auch keine unbearbeiteten Dateien heraus - die Bearbeitung drückt dem Foto quasi nochmal "meinen Stempel" auf. Letztendlich kommen zum Shootingpreis auch noch Kleinigkeiten hinzu, wie beispielsweise die Druckkosten für die Abzüge, die Verpackung der Bilder oder der Versand.
Die Zeit, die zwischen dem Shooting und dem Moment, wo Du die Bilder in der Hand halten kannst, mag also im ersten Moment sehr lang erscheinen, ist aber vollgepackt mit meiner Arbeit, die ich natürlich nicht ganz um sonst machen kann!
Hinzu kommt auch noch, dass ich mein Equipment (also alles von Kamera bis hin zu Computer), Steuern und auch die Mitgliedschaften wie z.B. in der Handwerkskammer finanzieren muss. Um eine qualitativ hochwertige Dienstleistung anbieten zu können, muss ich diese Kosten decken können - damit der Kunde, also Du, auch letztendlich zufrieden bist!